Die Umgebung der Stephanskirche, der sogenannte Prälatenberg (heute Pfarrhof), war einmal ein Friedhof und befand sich im Besitz des durch Karl IV. auf der Burg gegründeten Domkapitels.


Der Berg
unterstand geistlicher Gerichtsbarkeit und war von allen städtischen Lasten und
Abgaben befreit. Hier standen einmal die Kurien der Domherren. Das heutige Haus
Nr. 6 ist die Oberpfarre, die an der Stelle der ehemaligen Propstei steht. Es
wurde 1752 errichtet als schlichter, spätbarocker Putzbau von 7 Achsen und mit
einem hohen Walmdach. Das Mittelrisalit besitzt einen Dreiecksgiebel mit dem
Brandenburger Adler und einer kleinen Sandsteinfigur, dem heiligen Stephan.
Über der Tür: DOMS (Deo Optimo Maximo Summo).
Das Haus Nr. 7 ist die ehemalige
Tangermünder Stadtschule, die 1609 errichtet wurde. 1825 erfuhr das Haus bauliche
Veränderungen.

Wir verlassen den Prälatenberg durch den schmalen Gang an der Turmfront der
Kirche
und gelangen auf den Kirchplatz, der in seinigem jetzigen Aussehen
2007 fertig gestellt wurde.


