Das Hühnerdorf
Wir gehen durch die Hühnerdorfer Straße in Richtung Stadtmitte. Es handelt sich dabei um ein ehemaliges Dorf, das in unmittelbarer Nähe der Burg liegt. Man weiß über das Hühnerdorf, wie auch über andere Orte gleichen Namens, kaum etwas. Es ist eine Straße eines ursprünglich slawischen Dorfes, das vermutlich älter ist als die Stadt. In ihm wird heute eine slawische Siedlung gesehen, deren Bewohner Hühner statt Getreide zinsten, da das Dorf keine Feldmark besaß. Im Jahre 1457 verkaufte Markgraf Friedrich der Jüngere das Hühnerdorf an den Rat der Stadt, wodurch es zu einer Tangermünder Vorstadt wurde. Doch billigte man damals seinen Bewohnern nicht die vollen bürgerlichen Rechte zu. So wohnten hier einmal Tagelöhner, Fischer, Müller, Schmiede, Leineweber und andere Kleinbürger. 1678 brannte das Dorf fast vollständig nieder, so dass keine Häuser aus der Zeit vor diesem Brande erhalten sind. Es sind nur noch vereinzelt Fachwerkhäuser vorhanden.

Gedenkstein für Friedrich Ludwig Jahn, an der Einmündung zur Arneburger Straße.

Der "Elbpark"
Dieses Foto hat nur noch
historischen Wert, da der Gebäudekomplex abgerissen wurde,
um Platz zu schaffen für
eine komfortable Wohnanlage.



Abstecher zum Bleichenberg



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