
Die klassische Elbansicht
der Roßpforte mit ihrem Wehrturm.
Die Roßfurt ist ein von
hohen Mauern eingefasster Hohlweg, der in die Stadt hinauf führt.
Die Brücke über die Roßfurt stellt eine Kreuzung von zwei Straßen,
innerhalb der Stadt in unterschiedlichen Ebenen dar.
Es ist das einzige mittelalterliche Bauwerk dieser Art, das in Norddeutschland noch
erhalten ist.

Blick von der Brücke und . . . . . . .

. . . . unter dem Tor und der Brücke in die Roßfurt stadteinwärts.

Aus einem alten Gemäuer entstand hier die "Pension Rossfurt"

In der Roßpforte befindet
sich das einzige Eisenband,
auf dem Höchstwasserstände der Elbe in Tangermünde registriert sind.
Da auf der alten Messlatte keine Meterangaben sind, wurde parallel eine neue angebracht
und zeigt uns
den Höchstwasserstand (7,67 m) vom 20.08.2002.

1425 im Frühjahr brach der Hemertsche Deich und setzte Stendal so unter Wasser, daß man in der Marienkirche einen Fisch fing.
Zum
Andenken ist ein blechener Fisch an einer Kette befestigt und an einen Pfeiler
Nun gehen wir weiter in
Richtung Hafeneinfahrt und betrachten noch einmal
Hier sind die seltenen kaukasischen Nussbäume zu sehen. Dieser Eckturm trägt seit
1724 ein Gartenhaus und beendet die elbseitige Ansicht der Stadtmauer,
(9 Fuß über dem Straßenpflaster) aufgehängt. 1595 gleichfalls im Frühjahre setzte
die Elbe Stendal, Werben und
andere Oerter unter Wasser und ersäuft Menschen und Vieh. Zum Andenken dieser
ungeheuern Ueberschwemmung ließ der Magistrat zu Tangermünde ein eisernes
Zeichen in der Mauer befestigen,
wie er schon einmal 1569 nach einer ähnlichen Begebenheit gethan hatte. Dies
Eisen ist nicht mehr vorhanden, daß nach Helmreichs Annalen der Magistrat
cloacae publicae ferreum signum affigendum curativ
["Der
Magistrat für öffentliche Entwässerung ließ ein eisernes Zeichen befestigen."].
Allein die Stelle, wo es war, ist am inneren Rande des Elbthorthurms (nach der
Stadtseite zu)
zu sehen,
etwa 10 Zoll im Quadrat, 1 Zoll tief eingemeißelt, und wenn das Wasser
bis dahin gereicht hat,
so ist es 200 Zoll über unserem Nullpunkte gewesen,
welche erstaunliche Höhe nur bei einer gewaltigen Eisstopfung möglich ist.
(Zitat aus:
"Geschichte der Stadt Tangermünde seit Gründung
derselben bis zu dem laufenden Jahre 1829")
im Rundblick die Wehrhaftigkeit der Stadtmauer mit ihren Türmen.


die im rechten Winkel in Richtung Chor der Kirche weiter verläuft.
